Mein letzter Blogbeitrag drehte sich um Feuertelegraphen in Köln, genauer gesagt um diese Metallplatten, die man immer noch im Stadtgebiet findet.

Nach einem sehr netten Mailkontakt mit der Kölner Feuerwehr kommt hier eine Korrektur des Blogbeitrags. Tatsächlich sind die Platten nicht die früheren Feuertelegraphen, die man im Falle eines Feuers aufgesucht hat. Es sind die Revisionsklappen, die zu den unterirdischen Kabelschächten führen.
Auch in Köln waren die Feuertelegraphen, wie ihre Pendants in Wuppertal und Düsseldorf, oberirdisch montiert und über besagte Kabel mit der Zentrale verbunden. Ein Bild eines hiesigen historischen Feuertelegraphs habe ich leider nicht gefunden.
Dafür kann man ihre Nachfolger, die Notrufsäulen, noch an einzelnen Stellen in der Stadt finden, zum Beispiel an der Feuerwache an der Gleueler Straße in Lindenthal. Die Notrufsäulen waren bis etwa 2010 in Betrieb. Im Gegensatz zu den Feuertelegraphen ermöglichten sie eine telefonische Verbindung mit der Zentrale. Die großen Zeiten der Telegraphie waren da schon vorbei…

Ein Blick in die Tiefe
Mein Ansprechpartner bei der Feuerwehr hat mir sogar die Frage beantwortet, was sich heute unter den Metallplatten im Boden befindet. Viele Kabelschächte und -wege, übrigens städtisches Eigentum, seien ungenutzt. Einige werden weiterhin oder wieder genutzt, etwa für Datenleitungen. An der Stelle ein großes Dankeschön an die Feuerwehr für die ausführliche und nette Antwort!
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